Nov
15

Das afrikanische Amerika

Völlig übermüdet, verschwitzt, mit einem steifen Nacken und schweren Beinen kam ich schließlich am Nachmittag in Johannesburg an. Wir waren noch einige Kilometer von der Stadtmitte entfernt, neugierig schaute ich aus dem Fenster und wurde von der unglaublichen Modernität der Stadt schlichtweg überrumpelt. Egal, wo man hinsah, überall erstreckten sich Wolkenkratzer, Brücken, riesige Firmenkomplexe und… Weiterlesen »

Nov
15

Mit dem Bus durch Afrika

Mit zusammengekniffenen Augen betrachtete der Angestellte in der Einwanderungsbehörde das Visum in meinem Reisepass, er blätterte vor, wieder zurück, schaute noch einmal auf den Stempel, mit jeder Sekunde, die er sich Zeit ließ, wurde ich immer nervöser. Mein Visum musste dringend verlängert werden, heute war der letzte Tag, danach war ich ohne offizielle Aufenthaltsgenehmigung im… Weiterlesen »

Nov
01

Von Lehmhütten und Cattleshit

Um das Leben in Afrika richtig kennen zu lernen, muss man die Zivilisation verlassen und sich weiter ins Land hinaus wagen, hinaus in die wilde Landschaft, hinaus in die Rural Areas, wo die Einheimischen auch noch heute in ihren spartanisch ausgestatteten Lehmhütten wohnen, ohne Strom, ohne fließend Wasser.

Okt
22

Falschgeld

Ratlos standen wir an der Kasse von Pizza Inn, der afrikanischen Version von Pizza Hut, wollten die Rechnung bezahlen, doch die Kassiererin wollte unser Geld nicht. Immer wieder legte sie den 50$-Schein in den Apparat, um ihn zu durchleuchten und auf seine Echtheit zu überprüfen, dabei streifte sie uns mit einem misstrauischen Seitenblick. Sie nahm… Weiterlesen »

Okt
21

Purple Rain

Sie stehen überall: Am Straßenrand, in Gärten und Parks, überall in Harare stehen die Jacaranda-Bäume, die sich in diesen Tagen in ihrer ganzen Pracht präsentieren. Die dürren Äste, die vor ein paar Wochen noch leblos und braun in den Himmel ragten, sind überfüllt mit großen, glockenförmigen Blüten, schon von weitem erkennt man den leuchtend violetten… Weiterlesen »

Okt
18

Ein richtiger Afrikaner

15.10.2010 Der Maisbrei blubberte in großen Blasen im Topf, ständig kochte etwas über den Rand, fiel zischend auf die Herdplatte. Samantha drückte von links gegen den Topf, hielt den Henkel fest umklammert, während ich versuchte, den Brei umzurühren, einen überdimensionalen Holzkochlöffel in der Hand. Doch das war gar nicht so leicht, der Brei war zäh,… Weiterlesen »

Okt
18

It´s Lunchtime

Die ersten Arbeitstage im Goethe-Zentrum verliefen ruhig und entspannt. Claire, Samantha, Mr. Collins, Timothy, Eva und Roberta, die Leiterin, hatten mich sehr herzlich in ihr kleines Team aufgenommen, ich fühlte mich willkommen. Vor allem mit Samantha und Claire kam ich gut zurecht. Bereits in der ersten Woche bot mir Samantha, 23, aufgeweckte, fröhliche Augen, an,… Weiterlesen »

Okt
12

Die Sache mit dem Maisklops

In Südafrika nennen sie es Pap , in Tansania heißt es Ugali, die Menschen in Zimbabwe nennen es Sadza. Sadza ist das landesübliche Gericht in Zimbabwe, die Menschen essen die etwas gewöhnungsbedürfte Mischung aus Maismehl und Wasser wie wir in Europa Brot, Reis oder Nudeln. Der klebrige Brei besteht aus nichts anderem als Wasser und… Weiterlesen »

Okt
12

Gartenimpressionen

Okt
11

So wichtig „wie der Präsident“

10.10.2010 Als ich mich heute hingesetzt und überlegt habe, wie ich anfangen soll, dachte ich, dass mir sowieso keiner glaubt, was ich heute erlebt habe. Ich kann es selber bis jetzt kaum realisieren… Vor ein paar Tagen hatte ein Bekannter von mir, der als Technical Director für die Zimbabwe International Football Association (ZIFA) arbeitet, mir… Weiterlesen »

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